Anarchobronies - Zwei Anarchisten, eine Partei und das Netz

Social Evolution

Wir haben uns darüber unterhalten, weshalb wir denken, dass Basisdemokratie Anarchismus begünstigt. Welche soziale Evolution wir uns wünschen und welche besonderen Aufgaben wir da für Mandatsträger*innen der Piratenpartei sehen. Aber hört selbst :)

Außerdem erzähle ich zwischendurch vom geplanten Nerdanarchistischen Barcamp, besonders über Kommentare dazu würden wir uns sehr freuen! :)

8 Responses to “Social Evolution”

  1. Es ist immer so schnell vorbei. Da bin ich mit der Hausarbeit noch gar nicht fertig. ;)
    Wie wäre es denn mit Geld bzw. Anreizsystemen als Themenvorschlag? Vielleicht auch mit dem Bogen zum BGE.

    LG Chris(toph) aka. @Mitgezwitschert

    • Urbanpirate

      Wir hatten leider nur diese dreiviertel Stunde Zeit. Versuchen, das nächstes Mal wieder länger.

  2. javra

    Stowasser, nicht Strohwasser ^^ Kann ich auch sehr empfehlen, das Buch!

  3. javra

    Beim Minderheitenschutz ist für mich die große Fragen, wer für eine bestimmte Entscheidung “stimmberechtigt”, also “betroffen” ist, ich weiß nicht, ob LQFB dafür nicht zu starr ist (habe allerdings auch noch keine wirkliche Erfahrung, Invite-Code leider noch nicht da). Sollten auch Delegationssysteme nicht organischer sein als LQFB?

    Zum Thema Legislative: Ihr solltet mal drüber reden, inwiefern man Gesetze braucht, bzw. wie man die am besten abbaut. Und ob es vielleicht das Paradoxon gibt, dass man der Piratenpartei und damit auch der Verbreitung von Libertarismus oder Anarchie schaden würde, wenn man sich offen zu anarchistischen Idealen bekennt. Wenn man das verschweigt oder auch nur sagt “wir fliegen innerhalb der Partei lieber halbwegs unter Radar und das ist schon okay, wenn viele kein Bewusstsein für soetwas haben”, ist das nicht auch ein bisschen verlogen?

  4. Macht das so wie ihr möchtet und Zeit habt, ich freu mich auf den nächsten Podcast. :)

  5. frank pott

    Da mir Langweilig war und ich sowieso nochmal bei euch nachschlagen wollte, hab ich ein paar Shownotes erstellt. Die Tage kommt vielleicht noch eine Erwiderung auf einige Sachen, die ihr ansprecht, da mit beim Tippen doch einiges Aufgefallen ist.
    https://konstruktiversozialismus.piratenpad.de/12

  6. Ich denke, das diese Marketing- Strategie sich noch viel weiter vetrreiben wird, als es ohnehin schon der Fall ist. Der Endkonsument will Nischenprodukte haben, er will das, was selten und individuell ist. Durch Longtail Marketing ist es auch gerade ffcr viele kleinere Firmen mf6glich einen grf6dferen potenziellen Kundenkreis direkt anzusprechen. Ja es ist erstrebenswert. So kann durch das Internet gezielt geworben werden, z.b. in Communities, ect. Die Meinung der privaten Experten , welche Blogs verfassen ist ffcr Spartenprodukte von enormer Bedeutung. Durch Abwicklung des Kaufs mittels Internet sind die Firmen unabhe4niger in Ihrem Standort geworden. Das hat zur Folge, dass es sich lohnt mehr, oder sogar nur noch die Nische zu bedienen, da sich das Marketing ffcr solche Produkte relativ preisgfcnstig gestaltet. Umso besser wenn man eine gute und ordentliche Softwarelf6sung am Start hat. Das vereinfacht die ganze Sache ungemein, und kommt letztlich allen Beteiligten zugute. In diesem Sinne. netten Grudf

  7. Wer nicht vergisst, wieder zusammen zu fügen – Kategorisierung / Differenzierung vom Typ Anarchie

    Folgende Typen werden (grob) unterschieden
    * Individual – Anarchist’in
    * Syndikalistische Anarchist’in
    * Radikal – Anarchist’in
    Mischformen sind natürlich (Die Unterscheidung ‘hab ich irgendwo aufgeschnappt). Ich selbst etwa bezeichne mich als schizoider Anarchist! Schizoide Anarchist’innen können – im Gegensatz zu schizophrenen Anarchist’innen – neben all’der Anarchie, nicht auch noch für den Verfassungsschutz arbeiten :-)

    Das Buch ‘Anarchie’ von Stowasser ist mein’ich sehr lesenswert. Bei youtube gibt es die ersten Kapitel ‘vorgelesen’. Kenntnis historischer Figuren und ihrer anarchistischen Spielarten (und Kampfformen) können auch zur Emanzipation (von Macht und Gewalt) beitragen. Aber ‘man muss’ nicht ‘Etwas kennen’ oder gelesen haben, um frei sein zu können ;-) Emanzipation bedeutet für’mich immer Aufklärung + Befreiung. Ich vermeide den Begriff Emanzipation meist.

    Kritik: Das Wörtchen ‘muss’ erscheint mir überhaupt eher ‘konter-revolutionär’ – als progre- oder subversiv .. und Anarchist’innen unangemessen – als ob das -mus in Anarchismus nicht schon genüge. MUSS, wie alternativlos! Vielleicht überlegt sich ‘der eine Podcaster’ in der Sendung etwas anderes, als die Verwendung des Muss-Worts.

    Apropos – Mekkern über den Podcast ;-)

    Es wurde gesagt, dass es nur zwei Wege gäbe – um zu Anarchistischen Verhältnissen zu gelangen. Ich bestreite dies’ vehemend! Und behaupte das Gegenteil: Es gibt Viel mehr als nur einen friedvollen Weg in Anarchie!

    Ich bestreite auch, dass es eines ‘Emanzipierten Menschen’ bedarf, um anarchistische Verhältnisse zu leben. DENN umfassende Selbstorganisation und Selbstversorgung aus eigener Kraft, bedeutet für fast alle – auch nur ein Funktionieren, um gewisse Dinge (Grundversorgung) aufrecht-zu-erhalten. Dazu beitragende Menschen (fast alle) brauchen nicht im entferntesten anarchistisch zu sein, um trotzdem Anarchie zu betreiben und darin Glücklich zu werden – eben das macht ‘die Sache’ so einfach.

    DANKe für den PodCast!
    Alles Liebe, maxen

    http://www.youtube.com/watch?v=4XVLG1GvvEw – Anarchie in Spanien ~1937
    http://www.youtube.com/watch?v=ElyeWGEKzps – George Orwell (Doku) Der Ruf nach Freiheit

Was denkst du?